Aus einem Vergleichsanbot einer Bank:
"An alle Zusagen sind wir bis 25. August 2008 gebunden, nach Ablauf dieser Frist ist gegenständliches Schreiben gegenstandslos."
Ist ja fast so wie damals bei "Cobra übernehmen Sie": Diese Nachricht zerstört sich innerhalb von 5 Sekunden selbst - und nicht nur das, sie büßt auch ihre Gegenständlichkeit ein!
Sciscitor - 2. Jul, 13:32
Das Auto ist ja für viele Menschen die Möglichkeit der Umwelt zu zeigen, was für sensible und kreative Mitglieder der Gesellschaft sie sind.
Dieser Umstand lässt sich ganz besonders gut mit Sinnsprüchen auf der Heckscheibe dokumentieren. Dort kann man den Mitmenschen tiefe Einblicke in die eigene Seele gewähren. Besonders beliebt (bei VW und Audi Fahrern zwischen 18 und 30 Jahren: "Ich war dabei" (
GTI Treffen am Wörthersee))
Am Sonntag hatte ich allerdings auf der Autobahn das große Vergnügen einen echten Dichter vor mir zu wissen. Auf der Heckscheibe des allgemein als Sportwagen bekannten Citroen Xsara stand folgender tiefgründiger Satz:
Jage nicht was Du nicht töten kannstJa, da gibt's nichts mehr zu sagen...außer: wer ähnlich wunderbare Sätze findet, möge sie mir doch bitte schicken !
m.kadlicz - 30. Jun, 07:52
Wie ich bereits voriges Jahr
berichtet habe ignoriert die
BA-CA beharrlich meinen Wunsch Korresponden nur an meine Kanzlei- und nicht an meine Wohnadresse zu schicken.
Nachdem Sie das nach wie vor tut und außerdem nach ein paar Tagen eine Spesenzahlung in Höhe von € 17,00 für 2 (in Worten: zwei) Belegkopien urgiert hat, habe ich heute nachstehendes Mail abgeschickt:
Sehr geehrter Herrr S..... !
Es beruhigt mich sehr zu wissen, dass in Ihrer Bank darauf geachtet wird, dass offene Spesen mit einer gewissen Leidenschaft eingetrieben werden.
Ich habe daher natürlich auf Ihren Anruf in meiner Kanzlei die Überweisung der € 17,00 durchgeführt (siehe Anhang).
Etwas beunruhigend finde ich dagegen, dass mein Wunsch, sämtliche Korrespondenz an meine Kanzleiadresse zu erhalten nach wie vor ungehört verhallt. Bei unserem letzten Gespräch um den Jahreswechsel hatten sie ausgeführt, dass es in Zukunft nicht mehr passieren wird, dass Poststücke an meine Adresse in B.... gesendet werden. Ich bitte Sie aufmerksam das Datum auf der Beilage "B...." anzusehen. Sie werden feststellen, dass 5 Monate offenbar nicht ausgereicht haben um diese Zusage in Ihrer EDV-Abteilung umzusetzen.
Dieses Mail soll mein letzter Versuch sein Sie doch noch dazu zu überreden meinen Wunsch zu erfüllen - immerhin steht Weihnachten knapp vor der Türe (wenn man die übliche Reaktionszeit in dieser Sache berücksichtigt).
In diesem Sinn
Frohe Weihnachten und frohe Ostern sollten wir uns nicht mehr hören.Mal sehen ob es gelingt...
m.kadlicz - 11. Jun, 09:45
Auf meinem Fenster machen sich gerade 2 Tauben aus, wer diesen wunderbaren Platz mit Blick auf einen trotz Fenstertag (gestern war ja Feiertag) arbeitenden Anwalt behalten darf.
Das macht zwar einen ziemlichen Lärm, sieht aber irgendwie interessant aus, wie dieses Foto beweist:

m.kadlicz - 23. Mai, 09:53
Nachdem meine Fensterbank im Büro für die Durchschnittspflanze eine etwas rauhe Umgebung ist, was vorallem an der doch recht heftigen Sonneneinstrahlung liegt, habe ich jetzt zu robusterem gegriffen.
Wenn man
Wikipedia glaubt, dann sind diese stacheligen Freunde hart genug um meine Pflege auszuhalten.
m.kadlicz - 17. Mai, 16:37
Aus einem Protokoll. Der Gegenstand des Verfahrens tut nicht viel zur Sache, es geht kurz gesagt darum, ob eine bestimmte Konfiguration eines EDV-Systems ausreichend war. Dazu der Fachkundige Zeuge:Der E-Mail-Server war ein ...PC. Meines Erachtens reicht dies aus . Unterschiede sind vaginal.Ein kleiner Hörfehler bei der Übertragung des Protokolls...
m.kadlicz - 13. Mai, 14:06
Das Gesicht zum Blog und weitere Infos gibt es auf der brandneuen
homepage !
Kommentare sind durchaus erwünscht.
m.kadlicz - 7. Mai, 15:21
Manche Ratschläge sind alt aber gut, so wie dieser, der mir in einem antiquarischen Buch aufgefallen ist; ich zitiere aus dem Kapitel "Umgang mit Juristen" aus Adolf Freiherr von Knigge, "Über den Umgang mit Menschen", 1788:
"Einen besseren Rat weiß ich nicht zu geben als den: Man hüte sich, mit seinem Vermögen oder seiner Person in die Hände der Justiz zu fallen. man weiche auf alle mögliche Weise jedem Prozess aus und vergleiche sich lieber, auch bei der sichersten Überzeugung vom Recht. Man gebe lieber die Hälfte dessen hin, was uns ein anderer streitig macht, bevor man es zum Schriftwechsel kommen lasse."
Sciscitor - 17. Apr, 12:07
Nachdem ich gerade krank im Bett liege, da mich eine Grippe erwischt hat, habe ich Muße das eine oder andere, das man sonst maximal eines Blickes würdigt, genauer anzusehen.
Aufgefallen ist mir die Werbung eines Möbelhauses, das in einer super Sparaktion Geld verschenkt. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich schlicht und einfach um einen generellen 10% Rabatt, aber gut das sticht halt nicht so ins Auge.
Bemerkenswert ist aber vorallem das Kleingedruckte:Keine Barauszahlung möglich. Pro Person nur ein Gutschein gültig. Vor dem Einkauf bitte bei einem Verkäufer melden. Ausgenommen reduzierte sowie in Prospekten und Anzeigen beworbene Ware, die im Haus gekennzeichnet ist. Bei Inanspruchnahmen können keine weiteren Konditionen gewährt werden. Gültig bis 29.3.2008. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, sowie nicht bei Gutscheinkauf, im Restaurant, bei Kauf von Elektrogeräten, Küchenblöcken, Büchern, Serviceleistungen und die Firmen Miele, Liebherr, Hülsta now!, Moll, Joop, Team 7, Swissflex, Erpo, Göhring, sensipur, Sprenger, Physiosleep, Spectral, Flexa, Rolf Benz, Jori, Esprit, Knoll, Machalke, Royal Garden, Kettler, HKS, Glatz, Weber, WMF, Seltmann, Villeroy & Boch, Leonardo, Kaiser, Fischbacher, Sonnhaus, Cnta Star, Basseti, Mexx, B&M, Lirio, Inku, Vorwerk, Paulig, Tisca, Bugaboo, Small World, Haba, Anette Frank und Stokke.Da muss ja ja recht punktgenau wählen, damit man in den Genuss der großzügigen Geldgeschenke kommt.
m.kadlicz - 20. Mär, 19:17
Passt gar nicht so schlecht zum letzten Beitrag.
Vorgestern habe ich eine Berufungsbeantwortung diktiert. Nachdem der Berufungswerber (auch ein wunderbares Wort eigentlich) bei mehreren Berufungspunkten immer eine sehr ähnliche Begründung für deren Relevanz nennt, habe ich versucht meinen Schriftsatz etwas abzukürzen. Und zwar indem ich "zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausführungen weiter oben" verweise.
Gute Idee; Diktiert habe ich allerdings:" Zur Wiederholung von Vermeidungen..."
Tatsächlich sollte man wiederholt versuchen solche Dinge zu vermeiden.
m.kadlicz - 16. Mär, 09:37