Verschiedenes

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Dumme Sprüche - Fortsetzung

In der Heckscheibe eines Opels:Wer später bremst, ist länger schnellZwingend logisch, da kann man nichts sagen...

Herzlichen Dank an Stefan im fernen Amstetten für diesen Beitrag !

Sonntag, 14. September 2008

Ist ja kein Unterschied

Jäger sind ja ein ganz eigenes Völkchen. Dass aber der Unterschied zwischen einem Auto und einem Wildschwein nicht groß genug ist, um beide zu unterscheiden, überrascht mich jetzt doch.
Wie ich auf der ORF-Page lesen kann, war der Unterschied für einen recht erfahrenen Jäger (das schließe ich aus seinem Alter, das im Artikel angegeben wird: 67) nicht groß genug. Er hat das Auto erlegt. Der Lenker hatte das Glück, dass er aufgrund einer Panne ausgestiegen war.

Ich bin ja nicht der Jagdrechtsexperte in unserer Kanzlei, das ist der liebe Kollege Mayerhofer, aber ich glaube schon mal gehört zu haben, dass man vor dem Schuss sicher sein muss auf was man schießt ("ansprechen" heißt das glaube ich).

Der Meisterjäger wird sich vermutlich gewundert haben, warum das blöde Vieh nicht umfällt, wenn er es schon so schön getroffen hat.

Dienstag, 2. September 2008

AMS und das Serviceverständnis

AMS heißt ja , glaube ich, ArbeitsMarktService.
Früher hat es Arbeitsamt geheißen und so ist es im Kundenkontakt auch vereinzelt geblieben.

Heute hat mich ein Klient angerufen. Er sitzt gerade beim AMS und hat das Problem, dass sein Arbeitgeber in der Arbeitsbescheinigung als Beendigungsgrund des Dienstverhäkltnisses "Entlassung" angegeben hat. Das führt dazu, dass man einige Zeit kein Geld vom AMS bekommt.
Tatsächlich haben wir aber einen Prozess geführt, der ergeben hat, dass die Entlassung nicht gerechtfertigt war. Den Dienstgeber dazu zu bringen die Arbeitsbescheinigung entsprechend auszubessern ist aber meist ein steiniger und langer Weg.

Also habe ich meinen Mandanten gebeten, dass er mir den "Servicemitarbeiter" des AMS gibt, damit ich ihn fragen kann, ob ihm allenfalls auch das Urteil reicht, oder wie man sonst die Sache rasch und vernünftig lösen kann.

Kuzes unterdrücktes Murmeln am anderen Ende und dann die Mitteilung meines Mandanten: Der Herr will nicht mit mir sprechen. Wir müssen uns das selbst ausmachen.

Schön, wenn man so agieren kann, offenbar ohne selbst in Gefahr zu kommen seine Arbeit zu verlieren.

Samstag, 16. August 2008

Leserbriefe an die Krone II

Wenn ich gewusst hätte, wie unterhaltsam die Leserbriefe an die Krone sind, hätte ich schon früher einen Blick hineingeworfen.

Ein Blick in Österreichs Seele fällt selten so leicht.
Blicken wir mit Herrn Marco Koch:Kaum findet der Wahlkampf der Parteien statt, schon werden wieder mal Wahlversprechen gemacht, die nach der Wahl nicht eingehalten werden. Siehe Studiengebühren, Pensionen, Schule und Infrastrukturen der Zukunft Österreichs in der Wirtschaft und im Leben.
Es wäre endlich an der Zeit, dass sich Parteien zu ihren Fehlern bekennen und erkennen, was sie in Wahrheit verbessern wollen.
Viele ÖsterreicherInnen haben kein Vertrauen mehr in die Politiker, die sich nicht bemühen, ordentlich zu arbeiten.
Dass Jugendliche ab 16 Jahren wählen, ist nicht gut, weil diese keine Ahnung haben; auch sollten die Zuwanderer, die eine Staatsbürgerschaft haben, nicht wählen dürfen, weil diese keine Ahnung haben von Österreichs Politik und Parteien, weil sich viele zu kurz in Österreich aufhalten.
Eben: Haben alle keine Ahnung. Sollten alle viel öfter die Krone lesen, damit sich das schnellstens ändert.

Leserbriefe an die Krone I

Die Kronen Zeitung (österreichisches Pendat zur deutschen Bild, allerdings im Kleinformat) hat ja zu verschiedenen politischen Themen ganz klare, einfache und volksnahe Standpunkte. Derzeit pro SPÖ und contra EU.
Dazu gibt es natürlich auch die passenden Leserbriefe.
Sehr schön finde ich den von Frau Dagmar Leitner (einer "einfachen demokratiebewussten Bürgerin"):Immer wieder haben ein paar Politiker die Schamlosigkeit (aktuell Herr Mock mit seinem Leserbrief), folgenden Unsinn zu behaupten: Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung habe 1994 für den EU-Beitritt gestimmt. Das ist absoluter Schwachsinn.
Beweis fällig? 1994 hatte Österreich ca. acht Millionen Einwohner. Davon waren nur 72% wahlberechtigt. Ein wenig mehr als 80% davon haben eine gültige Stimme abgegeben. Und lediglich von diesen 80% haben zwei Drittel mit Ja gestimmt. (nachprüfbar unter http://www.bmi.gv.at/wahlen)
Für alle, die jetzt nicht so lange rechnen wollen, und für unsere EU-geilen Politiker die Kurzform: Von acht Millionen Menschen in diesem Land haben 3.145.981 mit Ja gestimmt, das sind gerade einmal schlappe 39,32% der Gesamtbevölkerung. Also, liebe Politiker, nicht so viele Märchen erzählen, sondern bei den Fakten bleiben. Und das muss ich Ihnen als einfache demokratiebewusste Bürgerin sagen.
Ja, da kann man noch etwas über die Interpretation von Abstimmungsergebnissen lernen, bei den Lesern der Krone.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Kundenwünsche II

Wie ich bereits voriges Jahr berichtet habe ignoriert die BA-CA beharrlich meinen Wunsch Korresponden nur an meine Kanzlei- und nicht an meine Wohnadresse zu schicken.
Nachdem Sie das nach wie vor tut und außerdem nach ein paar Tagen eine Spesenzahlung in Höhe von € 17,00 für 2 (in Worten: zwei) Belegkopien urgiert hat, habe ich heute nachstehendes Mail abgeschickt:Sehr geehrter Herrr S..... !

Es beruhigt mich sehr zu wissen, dass in Ihrer Bank darauf geachtet wird, dass offene Spesen mit einer gewissen Leidenschaft eingetrieben werden.
Ich habe daher natürlich auf Ihren Anruf in meiner Kanzlei die Überweisung der € 17,00 durchgeführt (siehe Anhang).

Etwas beunruhigend finde ich dagegen, dass mein Wunsch, sämtliche Korrespondenz an meine Kanzleiadresse zu erhalten nach wie vor ungehört verhallt. Bei unserem letzten Gespräch um den Jahreswechsel hatten sie ausgeführt, dass es in Zukunft nicht mehr passieren wird, dass Poststücke an meine Adresse in B.... gesendet werden. Ich bitte Sie aufmerksam das Datum auf der Beilage "B...." anzusehen. Sie werden feststellen, dass 5 Monate offenbar nicht ausgereicht haben um diese Zusage in Ihrer EDV-Abteilung umzusetzen.

Dieses Mail soll mein letzter Versuch sein Sie doch noch dazu zu überreden meinen Wunsch zu erfüllen - immerhin steht Weihnachten knapp vor der Türe (wenn man die übliche Reaktionszeit in dieser Sache berücksichtigt).

In diesem Sinn
Frohe Weihnachten und frohe Ostern sollten wir uns nicht mehr hören.
Mal sehen ob es gelingt...

Donnerstag, 20. März 2008

Super Aktion !!!

Nachdem ich gerade krank im Bett liege, da mich eine Grippe erwischt hat, habe ich Muße das eine oder andere, das man sonst maximal eines Blickes würdigt, genauer anzusehen.
Aufgefallen ist mir die Werbung eines Möbelhauses, das in einer super Sparaktion Geld verschenkt. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich schlicht und einfach um einen generellen 10% Rabatt, aber gut das sticht halt nicht so ins Auge.

Bemerkenswert ist aber vorallem das Kleingedruckte:Keine Barauszahlung möglich. Pro Person nur ein Gutschein gültig. Vor dem Einkauf bitte bei einem Verkäufer melden. Ausgenommen reduzierte sowie in Prospekten und Anzeigen beworbene Ware, die im Haus gekennzeichnet ist. Bei Inanspruchnahmen können keine weiteren Konditionen gewährt werden. Gültig bis 29.3.2008. Nicht gültig auf bereits getätigte Aufträge, sowie nicht bei Gutscheinkauf, im Restaurant, bei Kauf von Elektrogeräten, Küchenblöcken, Büchern, Serviceleistungen und die Firmen Miele, Liebherr, Hülsta now!, Moll, Joop, Team 7, Swissflex, Erpo, Göhring, sensipur, Sprenger, Physiosleep, Spectral, Flexa, Rolf Benz, Jori, Esprit, Knoll, Machalke, Royal Garden, Kettler, HKS, Glatz, Weber, WMF, Seltmann, Villeroy & Boch, Leonardo, Kaiser, Fischbacher, Sonnhaus, Cnta Star, Basseti, Mexx, B&M, Lirio, Inku, Vorwerk, Paulig, Tisca, Bugaboo, Small World, Haba, Anette Frank und Stokke.Da muss ja ja recht punktgenau wählen, damit man in den Genuss der großzügigen Geldgeschenke kommt.

Dienstag, 8. Januar 2008

Heinrich Graf Hardegg’sche Stipendienstiftung

Vor einiger Zeit habe ich mich ja kurz mit dieser recht eigenartigen Stiftung beschäftigt - hier.
Gestern bin ich über einen Artikel gestolpert, der sich mit ihr auseinandersetzt und dabei vorallem die Problematik Gleichbehandlung thematisiert.

Lesenswert !

Interessant vorallem, wie sich die Verantwortlichen um eine klare Stellungnahme zu diesem Problem drücken.
Danke an Mag. Joachim Stern, Maî (ganz nach unten scrollen !) für diese interessanten Einblicke.

Dienstag, 1. Januar 2008

Knaller

Anregung an den Gesetzgeber nach der gestrigen Nacht: Verkauf und Verwendung von Raketen/Knallkörpern etc. radikal verbieten und Verstöße mit ganz massiven Strafen bedrohen.

Ansonsten: Alles Gute im neuen Jahr an alle Leser.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

...dramatisch...

Während die Firmenpleiten sinken, steigen die Privatkonkurse dramatisch an, schreibt der Kurier.

Das klingt so, als würden die privaten Haushalte in den letzten Jahren richtig "abstürzen". Aus meiner Beobachtung liegt diese Steigerung aber vielmehr daran, dass das Institut Privatkonkurs inzwischen allgemein bekannt und auch nicht mehr tabuisiert wird. Es ist keine Schande mehr zuzugeben, dass man mit seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr klar kommt.
Das ist auch gut so und gibt vielen Menschen wieder eine Perspektive, die früher dazu verurteilt waren bis an ihr Lebensende am Rand der Gesellschaft zu leben.


Impressum :

für den Inhalt verantwortlich:

Michael Kadlicz

Rechtsanwalt

2700 Wiener Neustadt

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