Kollegen
Oder so etwas ähnliches bietet unter
www.scheidungen.at Kollege Paumgartner.
Im
Artikel der Salzburger Nachrichten betont er allerdings, dass das persönliche Gespräch mit den Scheidungswilligen natürlich nach wie vor notwendig ist und stattfindet. Das
Formular das zum Ausfüllen bereitsteht ist also nichts anderes als eine erste Aufnahme der wesentlichen Daten.
Von "Bluff" spricht
Kollege Tews und außerdem sei der Unterhaltsrechner ungenau.
Ich halte auch mehr vom persönlichen Gespräch, aber notwendige Basisinformation einzuholen, die in der Besprechung nur Zeit kostet, kann sicher nicht schaden. Eine Scheidung praktisch zur Gänze online abzuwickeln hielte ich schlicht und einfach für unseriös.
m.kadlicz - 6. Sep, 13:01
"Bisher war Ihr Einschreiten als Rechtsanwalt noch nicht sehr verdienstlich. Zu den Fragen auf die es ankommt haben Sie eigentlich noch garnichts gesagt."
So sprach's der Richter heute Vormittag am Landesgericht - zum Glück zum Anwalt, der mir gegenüber gesessen ist.
m.kadlicz - 29. Aug, 14:17
Zuletzt habe ich mir noch
mit Ingmar den Kopf zerbrochen, warum es nicht mehr Blawgs von österreichischen Autoren gibt.
Siehe da; Beide haben wir übersehen, dass
iuranovit seit nunmehr 260 Tagen online ist. Sorry lieber Kollege Decker !
Da waren es schon drei...(alle die ich schon wieder übersehen habe, mögen sich melden)
m.kadlicz - 23. Jun, 07:44
Ich habe vorigen Freitag am Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien verhandelt. Um 13:00. Davor war noch Zeit und ich habe den Akt (nochmals) studiert. Und zwar im kleinen Park, der dem LG ZRS gegenüber liegt.
Dabei ist dieses Foto entstanden, das das ehrwürdige Gericht zeigt.

Die Verhandlung war übrigens sehr amüsant. Gegenüber ist eine Rechtsanwaltsanwärterin gesessen, die außer Grüß Gott und Auf Wiedersehen nicht viel gesagt hat.
Die Vergleichsverhandlungen, die übrigens letztlich erfolgreich waren, hat ausschließlich ihr Mandant geführt.
Ich hätte in einem solchen Fall echt Skrupel mein Honorar geltend zu machen.
m.kadlicz - 20. Jun, 11:13
Eingabe eines Kollegen in einem laufenden Verwaltungsverfahren, in dem es unter anderem um die Eigentumsverhältnisse an einer Mauer geht:
"Der Rechtsvertreter des Einschreiters startet nunmehr Erhebungen in Richtung Eigentum und wird zu gegebener Zeit auf die Angelegenheit zurückkommen."
Glaubt der Gute wirklich, dass die Behörde darauf wartet bis für ihn die gegebene Zeit gekommen ist ??
m.kadlicz - 10. Jun, 09:14
Nichts gegen einen anregenden Spaziergang in frischer Luft.
Um 11:00 war eine Verhandlung anberaumt am Bezirksgericht Wr. Neustadt, die ich für einen Kollegen aus Wien verrichten sollte.
Nachdem kurz nach 11:00 weder Gegner noch Richterin aufgetaucht sind, habe ich mich in der Abteilung erkundigt. Die Richterin ist krank. Eine diesbezügliche Verständigung wurde vorige Woche an die Rechtsanwälte geschickt.
Zu mir ist die Kunde nicht gedrungen.
Wenigstens scheint die Sonne...
m.kadlicz - 24. Mai, 11:25
Ein sehr guter Freund hat mich gefragt, ob ich für seinen Schwiegervater einen Vertrag über eine Eigentumswohnung errichten kann und was das kosten würde.
Laut Tarif betragen die Kosten bei dem angegebenen Kaufpreis € 5.780,--.
Aufgrund der wirklich engen Freunschaft, habe ich ein Angebot gemacht, das merklich unter diesem Betrag gelegen ist.
Gestern habe ich meinen Freund getroffen. Sein Schwiegervater hat jemanden gefunden, der das ganze für € 900,-- gemacht hat.
Gratuliere dem Schwiegervater. Den Kollegen (oder war's ein Notar?), der seine Leistungen um diesen Preis verkauft, würd' ich gerne kennen lernen, damit ich ihm sagen kann, wie gut sein Verhalten für unseren Stand ist.
m.kadlicz - 22. Apr, 10:19
Heute Nachmittag habe ich am Handelsgericht Wien eine Verhandlung in einer sehr interessanten (und komplizierten) Leasingsache.
Nach der letzten Verhandlung (November 2004) hat mir der Vertreter der Gegenseite gesagt, dass man sich noch um einen Vergleich bemühen würde. Seine Mandantin würde einen Vergleichsvorschlag machen.
Vor einiger Zeit habe ich einen Brief geschrieben und höflich nachgefragt.
Darauf folgender Brief von der Gegenseite:"...Für eine außergerichtliche Regelung der gegenständlichen Angelegenheit besteht meines Erachtens für meine Mandantin kein Anlass."
???
m.kadlicz - 13. Apr, 08:26
"Ich ersuche Sie, sehr geehrter Herr Kollege, um weitere Exekutionsführungen, die ich umgehend veranlassen müsste, hintanzuhalten, dass Sie Ihren Mandanten, sohingehend Herrn H. dahingehend anleiten, Unterhaltszahlungen so rechtzeitig zu leisten, dass diese jeweils am 1. des jeweiligen Monats der Kindesmutter zur Verfügung stehen."
Schön, was man manchmal von Kollegen zu lesen bekommt.
Vorschlag von mir:" Wenn Ihr Mandant den Unterhalt nicht pünktlich leistet, werde ich Exekution führen."
Aber das klingt halt nicht so wichtig.
PS.: Margaret, was gefällt dir besser ?
m.kadlicz - 11. Apr, 15:37
Vor einem Monat habe ich einem Kollegen geschrieben und ersucht eine bestimmte Frage mit seiner Mandantin zu klären.
Vor 2 Wochen habe ich in seiner Kanzlei angerufen und die Auskunft erhalten, dass noch keine Rückmeldung vorliegen würde. Aber man wird gleich noch 'mal nachfragen.
Gestern hat mich der Kollege angerufen:"Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht den Akt anzusehen...was wollten sie genau...ach ja, da werd' ich gleich 'mal Kontakt mit meiner Mandantin aufnehmen..."
Wenn ich mir auch immer solche Mühe geben würde schnell auf Anfragen von Kollegen zu reagieren, bräuchte ich eine eigene Beschwerdeabteilung.
Zu seiner Ehrenrettung muss ich allerdings festhalten, dass mir der Kollege dann noch gestern Nachmittag die Entscheidung seiner Mandantin mitgeteilt hat.
m.kadlicz - 7. Apr, 08:11