Bei komplizierten Sachverhalten kann es schon einmal vorkommen, dass sich selbst höhere Instanzen bei der Ausformulierung im Gedankenfluss verheddern. So etwa hier:
"Die einstweilige Verfügung war daher als wettbewerbs- und sittenwidrig [...] zu erlassen."
Sciscitor - 10. Jan, 18:16
Vor einiger Zeit habe ich mich ja kurz mit dieser recht eigenartigen Stiftung beschäftigt -
hier.
Gestern bin ich über einen
Artikel gestolpert, der sich mit ihr auseinandersetzt und dabei vorallem die Problematik Gleichbehandlung thematisiert.
Lesenswert !
Interessant vorallem, wie sich die Verantwortlichen um eine klare Stellungnahme zu diesem Problem drücken.
Danke an
Mag. Joachim Stern, Maî (ganz nach unten scrollen !) für diese interessanten Einblicke.
m.kadlicz - 8. Jan, 08:27
Anregung an den Gesetzgeber nach der gestrigen Nacht: Verkauf und Verwendung von Raketen/Knallkörpern etc. radikal verbieten und Verstöße mit ganz massiven Strafen bedrohen.
Ansonsten: Alles Gute im neuen Jahr an alle Leser.
m.kadlicz - 1. Jan, 20:40
Ein paar Möglichkeiten auf diese Seite zu gelangen per Suchanfrage:
alkolenker
ist leider nicht möglich
nasenbohrer
schlaftrunken
möglich ist aber auch:
Michael Kadlicz, wobei die oben genannten Anfragen aber keine
Synonyme sind !
m.kadlicz - 20. Dez, 09:35
Während die Firmenpleiten sinken, steigen die Privatkonkurse dramatisch an,
schreibt der Kurier.
Das klingt so, als würden die privaten Haushalte in den letzten Jahren richtig "abstürzen". Aus meiner Beobachtung liegt diese Steigerung aber vielmehr daran, dass das Institut Privatkonkurs inzwischen allgemein bekannt und auch nicht mehr tabuisiert wird. Es ist keine Schande mehr zuzugeben, dass man mit seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr klar kommt.
Das ist auch gut so und gibt vielen Menschen wieder eine Perspektive, die früher dazu verurteilt waren bis an ihr Lebensende am Rand der Gesellschaft zu leben.
m.kadlicz - 20. Dez, 08:49
Aus einem Urteil:
So sehr die Zeugin auch aus ihrere Unlust, vor Gericht als Zeugin aussagen zu müssen, kein Hehl machte, so sehr überzeugten das Gericht doch deren Angaben. Dem Wesen eines jeden kleineren Ortes inhärent ist unter anderem eine ständig brodelnde Gerüchteküche, deren Ausdünstungen wohl auch den Inhalt der Angaben der Zeugin vor der Polizei gefärbt haben.Wenn ich das mit dem
letzten Eintrag von Sciscitor vergleiche, wird klar, dass die Erstgerichte doch etwas näher am richtigen Leben sind.
m.kadlicz - 20. Dez, 08:41
Man liest ja so einiges in Rechtsmittelentscheidungen: Häufig gescheite Überlegungen, manches worüber man diskutieren kann, gelegentlich unverständliches aber dann und wann auch etwas, worüber man sich nur wundern kann.
Etwa dann, wenn die im Rahmen der Beweiswürdigung des Erstgerichtes ausgesprochene Ansicht, dass monatlich einmal die Müllabfuhr kommt, als aufgrund des modernen Lebensstandards "absolut lebensfremd" bezeichnet wird.
Sieht man nämlich auf der Homepage der vom Verfahren betroffenen Gemeinde nach, so findet sich dort folgende Tabelle:
Die Tonnen und Restmüllsäcke werden von den Haushalten abgeholt.
Nächste Termine
24. Dezember 2007
02. Jänner 2008
28. Jänner 2008
25. Februar 2008
25. März 2008
21. April 2008
"Absolut lebensfremd" mag hier etwas sein, die monatliche Müllabholung ist es aber sicher nicht.
PS: Entzückend finde ich in diesem Zusammenhang allerdings den Zwischentermin 2. Jänner gleich nach dem vom 24. Dezember ("die Gabentische werden immer bunter,
und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen
Plunder"; Sturzflug, Geier in Bruttosozialprodukt 1983). Womit auch die Brücke zum bevorstehenden Lichterfest geschlagen wäre.
Sciscitor - 16. Dez, 09:27
Vor einigen Jahren wurde in Wien ein modernes (jedenfalls hohes) Justizzentrum gebaut. Tiefgarage, Expresslifte, tageslichtlose Gänge inklusive.

Heute wollte ich in diesem Prachtbau um 15:00 eine Urkunde kopieren. Mutig bin ich in die Firmenbuchabteilung vorgedrungen (obwohl "Parteienverkehr" an sich nur bis 12:30 ist). Dort bin ich dann auch auf einen durchaus freundlichen Mitarbeiter gestoßen, der mir die Urkunde auch ohne weiteres gegeben hätte.
NUR: Kopieren kann man um die Zeit nichts mehr, weil der Kopierer (und seine BedienerIn nehme ich an) machen um 12:30 Schluss.
Während der Kopierer also schon seinen wohlverdienten Feierabend genossen hat, bin ich unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Aber außen wirkt es wirklich modern - das Justizzentrum.
m.kadlicz - 6. Dez, 21:28
Aus einem Schriftsatz:
"...so ergibt sich, dass aus der Beilage ./8 zwei Telefonnummern (in Worten: zwei) im August 2006 versandt wurden."
Na dann (in Worten: Na dann).
Sciscitor - 6. Dez, 17:38
Aus einem Arbeitsgerichtsprozess:
Auf die Frage der Richterin, wieviele Mitarbeiter bei der beklagten Partei beschäftigt waren, antwortet ein Zeuge folgendes:Die Mitarbeiter schwankten, am Anfang waren es 9 oder 10.Wieviele Mitarbeiter es gab, die nicht mit Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen hatten lässt sich der Aussage leider nicht entnehmen.
m.kadlicz - 28. Nov, 08:35
An sich finden sich in dem
Beitrag von David J. Bilinsky ja lauter Selbstverständlichkeiten im Kampf gegen eine übergehende Mailbox. Tatsache ist aber, dass man die wenigsten auch realisiert.
Nachlesen und Nachmachen zahlt sich aus.
m.kadlicz - 27. Nov, 09:55
Aus einem Polizeiprotokoll:...missachtete der aus Richtung L kommende Lenker des PKW das Anhaltezeichen und flüchtete Richtung U. Die Verkehrsstreife nahm sofort die Verfolgung auf, verlor jedoch das flüchtende Fahrzeug trotz einsatzmäßiger Fahrweise.Etwas später dann:...bemerkte den abgestellten PKW. Der Lenker bog daraufhin wieder in die L..ein, schaltete das Licht aus und flüchtete ein weiteres mal. Die Verkehrsstreife nahm daraufhin wieder die Verfolgung auf und verlor wiederum das Fluchtfahrzeug.Der Flüchtende ist offenbar noch viel einsatzmäßiger gefahren.
m.kadlicz - 26. Nov, 13:28
25 Millionen Datensätze von englischen Bürgern samt Versicherungsnummern, Bankverbindungen etc.
CD einem Botendienst anvertraut, leider beim Empfänger nie angekommen. Bad Luck...
Gefunden in der
Presse und nachgelesen in
Timesonline
m.kadlicz - 21. Nov, 10:40
Die
Bank meines
früheren Vertrauens, bei der ich leider noch ein Konto habe - aber nicht mehr lange - ignoriert seit gut einem Jahr meinen Wunsch, sämtliche Post, Kontoauszüge, etc. an meine Kanzleiadresse zu schicken. Nach wie vor gelangt ein Teil an meine Wohnadresse.
Ich habe im letzten Jahr mindestens 15x meinen diesbezüglichen Wunsch deponiert. Dieser ist (wie man in Österreich so schön sagt) nicht einmal ignoriert worden.
Kann es wirklich so schwierig sein, in der EDV einen entsprechenden Vermerk zu setzten. Im Sinne der Werbelinie der
BA-CA würde ich es inzwischen als großen Erfolg (nicht bloß als kleinen, ohne den die großen Erfolge gar nicht bedeutend wären) betrachten, wenn das umgestellt wird.
m.kadlicz - 21. Nov, 09:17
Ich weiß ja nicht, wie viele Spam-Mails meine mittlerweile hochspezialisierten Filter von mir fernhalten, aber gelegentlich rutscht doch mal etwas durch. Heute Morgen etwa eine Aktienkaufempfehlung.
So wirklich nahetreten will ich ihr allerdings nicht, der Schlusssatz hat mich etwas stutzig gemacht:
"Verzicht Diese Anzeige wurde gesendet, um dich ber diese Firma zu informieren. Deine eigene Forschung tun, bevor Sie kaufen. Der Absender wurde EU11.245 fur diese Sendung ausgeglichen."
Meine eigene Forschung tun ist mir dann doch zu aufwendig.
Sciscitor - 21. Nov, 06:49