...von Kollgegen Auer darf ich einen ganz wunderbaren Versprecher für die Nachwelt erhalten.
Wir sprachen über einen Dolmetscher für die Polnische Sprache und dessen Ladung zu einer Verhandlung.
Ohne nähere Kenntnis des Polnischen glaube ich, dass der DOLMISCH POLNETSCH, den er kreiert hat, schon recht polnisch klingt.
m.kadlicz - 30. Mär, 08:04
Nachdem ich das Bezirksgericht doch noch gefunden habe (siehe voriger Eintrag), hat eine recht kurzweilige Verhandlung stattgefunden.
Insgesamt sehr angenehme Stimmung, auch wenn in der Sache hart gekämpft wurde.
Der Richter hat das Verfahren geschlossen und so nebenbei erwähnt, dass mit einem Urteil vor Jahresende nicht zu rechnen sei.
Der Vertrag mit einem externen Schreibbüro wurde gekündigt. Von 160 Akten, die er heuer schon verhandelt hat, hat er erst 2 (!!) Protokolle geschrieben zurück bekommen.
Da hat wieder jemand den Rotstift genommen, kurz überlegt und eine wirklich sinnvolle Einsparung vorgenommen.
Die letzte ZPO-Novelle sollte helfen die Verfahrensdauer wesentlich zu reduzieren; Die flankierenden Maßnahmen machen eine Lachnummer aus diesen wunderbaren Vorsätzen.
m.kadlicz - 28. Mär, 13:58
MERKE !
Zu einem Wiener Bezirksgericht zu fahren, bei dem man bisher noch nicht war und keinen Stadtplan mitzunehmen ist schlecht.
Zum Glück zeitig genug wegzufahren, um die Suche zeitgerecht abzuschließen ist gut.
m.kadlicz - 28. Mär, 13:45
Ich war gestern im
IKEA.
Dort wollte ich eigentlich einen Ersatzteil kaufen, was mir leider nicht gelungen ist. Dafür wurde ich Zeuge eines wirklich vorsichtigen Kunden.
Der hatte eine ganze Menge Einzelteile (für Schränke od. ähnliches ?) erworben. Im Bereich der Warenausgabe hat er dann ein Taschenmesser gezückt. Darauf das erste Paket vorsichtig geöffnet, den darin verpackten Teil sehr, sehr aufmerksam kontrolliert (1 min. lang ist sicher nicht übertrieben), dann den Teil wieder in die Verpackung getan und anschließend das Paket wieder mit Klebeband verschlossen
Paket Nr.2, Paket Nr. 3 - bei Paket Nr. 5 oder 6 bin ich gegangen.
Der ist sicher auch sonst ur entspannt.
m.kadlicz - 28. Mär, 13:43
Wenn mir jemand gegenüber sitzt, der nur 3 Jahre älter ist und berichtet, dass er vergangenes Jahr schon seinen zweiten Herzinfarkt gehabt hat, dann überlege ich heimzugehen und einen Tag zu entspannen.
Aber das geht auch vorbei, ich bleib' vorläufig da.
m.kadlicz - 24. Mär, 07:22
Was man Arbeitskollegen sagen möchte, aber so Aug' in Aug' dann doch davor zurückschreckt.
Es gibt Hilfe. Anonyme e-mails mit "Anregungen" eine Unart abzustellen lassen sich zum Beispiel von
dieser und von
dieser Seite verschicken.
Je kleiner das Unternehmen, desto vorsichtiger sollte man sein; Wenn's nur einen Kollegen/Kollegin gibt wird der Urheber des Hinweises herauszufinden sein...
Entdeckt in der
futurezone.orf.at
m.kadlicz - 24. Mär, 07:18
Komme grade von einer Strafverhandlung. Es ging um nicht unwesentliche Mengen Suchtmittel konkret XTC-Tabletten.
Zitat Staatsanwältin bei der Befragung der Angeklagten:"Aber warum sollte denn der Inspektor K. das erfinden ?. Der macht sehr viele Einvernahmen von XTC-Tabletten."Wenn man davon abgehen würde die Tabletten zu befragen, könnte möglicherweise die Aufklärungsrate ganz dramatisch gehoben werden :-)
m.kadlicz - 22. Mär, 11:08
Akten für eine Besprechung bereits am Vortag ansehen und auf einem Kastl ablegen, damit man sie dann gleich findet ist eine gute Idee.
Das wieder vergessen und die Akten ganz verzweifelt am Schreibtisch und im Sekretariat suchen ist eher weniger gut...
Aus Fehlern lernen wäre gut, mal sehen...
m.kadlicz - 22. Mär, 08:55
Neues Verkehrszeichen ab April 3.500 Eisenbahnkreuzungen in Österreich werden ab 3. April mit dem Zusatzschild "Auf Pfeifsignal achten" ausgerüstet. Die Tafeln werden am Steher des Andreaskreuzes angebracht.
orf.at
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), die Österreichischen Bundesbahnen und Verkehrsminister Hubert Gorbach (BZÖ) erwarten sich von dieser Maßnahme eine wesentliche Verbesserung der Sicherheit auf "niveaugleichen" Bahnübergängen, die "nur" durch Andreaskreuz, Stopptafel und Pfeifsignale vom Zug gesichert sind und nicht durch einen Schranken oder Lichtzeichen.Wirklich ?
Ich wage zu bezweifeln, dass sich bloß durch die Zusatztafel das Verhalten an solchen Bahnübergängen wesentlich ändert.
Gerade Ortskundige würden trotz Warnhinweisen gern einfach über die betroffenen Bahnübergänge ohne Tempoverringerung drüberfahren.Die werden sich aber wahrscheinlich um das Pfeifen auch nichts pfeifen.
Mal sehen, ob wir in einiger Zeit eine Statistik lesen können, die Aufschluss über den Sicherheitszugewinn gibt.
m.kadlicz - 22. Mär, 08:51
Ich bin ja an sich kein Online-Banking-Gefahren-Neurotiker, aber wenn man so
manchen Artikel liest, überlegt man doch wieder auf den guten alten Erlagschein umzustellen.
(via
kurier.at)
m.kadlicz - 22. Mär, 08:42
Ich bin noch das Urteil in der Staatsaffaire um
schwer verletzte Finger schuldig.
Und gleich vorweg muss ich Abbitte leisten. Der Polizist war überhaupt
nicht wehleidig und mühsam, sondern ganz im Gegenteil sehr
fair und symphatisch. Er hat ausgesagt, dass er nicht mehr genau sagen könne, wie die Verletztung zustande gekommen ist und ausserdem war nach ein paar Stunden schon nichts mehr zu spüren.
In diesem Faktum ist daher ein
FREISPRUCH erfolgt.
Die anderen Kleinigkeiten (es sind nach dem Strafantrag noch einige Diebstahlsfakten dazugekommen) haben trotzdem für 12 Monate davon 2 unbedingt gereicht.
m.kadlicz - 21. Mär, 08:19
Ich berichte der Rechtsschutzversicherung meines Mandanten: "Es liegt ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl vor. Die Exekution hat aber keine Ergebnisse gebracht, weil kein Geschäftssitz der Verpflichteten Partei (mehr) in Österreich vorliegt." Ich habe daher ersucht einen Kollegen in Italien (dort liegt der Stammsitz) mit der Exekutionsführung zu beauftragen.
Antwort der Versicherung: "Gemäß Art 4.3 der ARB 2004 besteht Versicherungsschutz insoweit, als die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen in Österreich erfolgt und dafür Zuständigkeit eines österr. Gerichts besteht.
Erst nach Vorliegen eines rechtskräftigen Titels besteht Versicherungsschutz für dessen Vollstreckung im Geltungsbereich.
Wir können daher für eine Klagsführung in Italien keinen Versicherungsschutz bestätigen."
??
Ist rechtskräftiger Zahlungsbefehl irgendwie missverständlich ?
m.kadlicz - 20. Mär, 16:51
Ingmar weist in seinem Blog unter dem Titel
Phishing auf der Seite des Bundesministeriums für sozialen Ausgleich auf eine wirklich eigenartige
Website hin.
Sieht alles ganz schön offiziell aus, aber damit keine Missverständnisse aufkommen: Das Bundesministerium für sozialen Ausgleich gibt es nicht.
Das Bonuspaket 17+ ist in 4 Bonusklassen gestaffelt:
* Bonusklasse 1: 502,5 €*
* Bonusklasse 2: 51,3 €*
* Bonusklasse 3: 20,8 €*
* Bonusklasse 4: 12,9 €*
Die Zuteilung eines Bürgers in die jeweiligen Klassen erfolgt anhand eines statistischen Zuweisungsverfahrens über den einheitlich ermittelten Faktor des Schaffungspotentials und kann sowohl telefonisch ( 0800 240 262 ), als auch im dafür vorgesehenen Online-Formualar, welches vom BMSR auf dessen Webpage zur Verfügung gestellt wird, abgefragt werden.
* abzüglich einer Bearbeitungsgebühr für das einmalige Erheben des Schaffungspotentials in der Höhe von 10,6 €.**
** in den Bonusklassen 2-4 fällt eine zusätzliche Gebühr von 41,7 € an.Und das lässt schon etwas tiefer in die Motivation des Ministeriums blicken.
Übrigens: Warum das Bundesministeriums für sozialen Ausgleich mit BMSR abgekürzt sein sollte, ist auch eines der Rätsel das wir wohl nie lösen werden.
m.kadlicz - 20. Mär, 07:36
Udo berichtet in seinem Blog über den
Wildwuchs des Abmahnwesens (offenbar vor allem in D gängig, hierzulande ist mir derartiges nicht bekannt - wenn es auch
gelegentlich Versuche gibt sich am Nachbarn zu orientieren).
Es zahlt sich aus den ganzen Artikel und auch die zahlreichen Kommentare (samt Links) zu lesen. Früher oder später wird das ja alles auch in Ö Thema sein.
m.kadlicz - 20. Mär, 07:26
Natürlich kommt es - wie immer - auf den Einzelfall an, aber die Richtung ist klar:
Nach Aufhebung des § 9 UrlG aF durch das ARÄG 2000 besteht -ausgenommen Rechtsmissbrauch - keine Obliegenheit des Arbeitnehmers mehr, den Urlaub in einer längeren Kündigungsfrist zu verbrauchen.Das ist der Leitsatz der Entscheidung
9 Oba 144/05z in der sich der OGH mit diesem beliebten Thema auseinandersetzt.
Gefunden in der
Presse.
m.kadlicz - 20. Mär, 07:17
Heute wird's ernst.
Ich habe
hier ja schon über den Strafantrag berichtet.
Um 10:00 ist Hauptverhandlung. Der so schwer verletzte Polizist wird als Zeuge vernommen - ich bin gespannt. Ich hoffe er ist schon vernehmungsfähig.
m.kadlicz - 20. Mär, 07:07
Es ist 10:09 und ich hab' einen Bärenhunger.
Ich werde mich mit Arbeit ablenken...
m.kadlicz - 16. Mär, 10:09
Ich war krank , schon vorige Woche.
Am Montag Vormittag war ich schon fast wieder gesund und hab' dann unvorsichtigerweise einen Lokalaugenschein bei Minus 2°C und Sturm absolviert. Das lässt sich mein Körper aber nicht gefallen.
Er hat mich daher nochmals außer Gefecht gesetzt. Bis heute.
Jetzt bin ich wieder da und schwitze bereits, wenn ich mich bücke um mir die Schuhbänder zu binden.
Mitleidskundgebungen sind nicht erforderlich - ich wollt's nur sagen.
Bei einem Ausflug auf das Landesgericht Wr. Neustadt konnte ich heute übrigens feststellen, dass es auch Richter gibt, die hier ab und zu vorbeischauen. Ich bin nämlich gleich gerügt worden, dass sich in den letzten Tagen nichts getan hat.
Also bitte als kleines Comeback darf ich diesen Beitrag anbieten.
Mehr folgt ganz sicher...
m.kadlicz - 15. Mär, 14:00
Gestern hat uns den ganzen Tag kein e-mail erreicht.
Irgendwie ist das recht entspannend. Andererseits merkt man doch, wie sehr man sich auf diese Kommunikationsmethode verlässt.
Gegen Mittag war ich schon echt unrund. Am frühen Nachmittag ist dann der hochgeschäätzte Systemadministrator eingeschritten und hat das Problem behoben: Die mailbox war voll.
Also es gilt wieder: anybody out there ? send some mail...
m.kadlicz - 9. Mär, 07:14
Beitrag für Hundeliebhaber in diesem
Blog.
Das Bild lässt sich vielleicht für Hundehasser als Desktophintergrund einrichten.
m.kadlicz - 9. Mär, 07:01
Ich habe heute Nacht geträumt...
...von einem Casino. Ich habe gewonnen, gar nicht wenig.
Dann habe ich mich auf die Stiegen im Foyer gesetzt und mich ganz verzweifelt mit der Frage auseinandergesetzt, ob der Gewinn zu versteuern wäre.
Das finde ich echt bedenklich.
Im übrigen: Ich glaube nicht.
§ 2 Einkommenssteuergesetz kennt Spielgewinne nicht als Einkunftsart.
Hätt' ich mir das nur gestern angesehen.
m.kadlicz - 9. Mär, 06:55
sollte für heuer eigentlich schon vorbei sein.
Aber was anderes können die jüngsten Aktionen des Kärntner Landeshauptmanns gegen den Bezrikshauptmann von Völkermarkt die
orf.at berichtet eigentlich nicht sein.
Offenbar gilt: Vom eigenen Verhalten ablenken, indem man möglichst laut den größten Unsinn über den anderen behauptet; dies nach der Devise: irgendwas wird schon pickenbleiben.
... war so was ähnliches nicht schon einmal mit Prof. Doralt ???