Donnerstag, 21. August 2008

Hochdeutsch - wenn möglich !

Auszug aus einem Arbeitsvertrag: Der Dienstnehmer hat die Gäste grundsätzlich per "Sie" anzusprechen und tunlichst einwandfreies Hochdeutsch zu verwenden, soweit ihm das möglich ist; jedenfalls ist jegliche Dialektform zu vermeiden.
Immerhin 'mal ein an der Realität orientierter Vertrag.

Samstag, 16. August 2008

Not enough anymore...

Eisbären diskutieren auf youtube über die Vor- und Nachteile des Zoolebens.

Funny !

Und außerdem, weil ich meinem gerade zu Ende gehenden Urlaub 5x auf einem Laufband gestanden bin noch das hier !

Leserbriefe an die Krone II

Wenn ich gewusst hätte, wie unterhaltsam die Leserbriefe an die Krone sind, hätte ich schon früher einen Blick hineingeworfen.

Ein Blick in Österreichs Seele fällt selten so leicht.
Blicken wir mit Herrn Marco Koch:Kaum findet der Wahlkampf der Parteien statt, schon werden wieder mal Wahlversprechen gemacht, die nach der Wahl nicht eingehalten werden. Siehe Studiengebühren, Pensionen, Schule und Infrastrukturen der Zukunft Österreichs in der Wirtschaft und im Leben.
Es wäre endlich an der Zeit, dass sich Parteien zu ihren Fehlern bekennen und erkennen, was sie in Wahrheit verbessern wollen.
Viele ÖsterreicherInnen haben kein Vertrauen mehr in die Politiker, die sich nicht bemühen, ordentlich zu arbeiten.
Dass Jugendliche ab 16 Jahren wählen, ist nicht gut, weil diese keine Ahnung haben; auch sollten die Zuwanderer, die eine Staatsbürgerschaft haben, nicht wählen dürfen, weil diese keine Ahnung haben von Österreichs Politik und Parteien, weil sich viele zu kurz in Österreich aufhalten.
Eben: Haben alle keine Ahnung. Sollten alle viel öfter die Krone lesen, damit sich das schnellstens ändert.

Leserbriefe an die Krone I

Die Kronen Zeitung (österreichisches Pendat zur deutschen Bild, allerdings im Kleinformat) hat ja zu verschiedenen politischen Themen ganz klare, einfache und volksnahe Standpunkte. Derzeit pro SPÖ und contra EU.
Dazu gibt es natürlich auch die passenden Leserbriefe.
Sehr schön finde ich den von Frau Dagmar Leitner (einer "einfachen demokratiebewussten Bürgerin"):Immer wieder haben ein paar Politiker die Schamlosigkeit (aktuell Herr Mock mit seinem Leserbrief), folgenden Unsinn zu behaupten: Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung habe 1994 für den EU-Beitritt gestimmt. Das ist absoluter Schwachsinn.
Beweis fällig? 1994 hatte Österreich ca. acht Millionen Einwohner. Davon waren nur 72% wahlberechtigt. Ein wenig mehr als 80% davon haben eine gültige Stimme abgegeben. Und lediglich von diesen 80% haben zwei Drittel mit Ja gestimmt. (nachprüfbar unter http://www.bmi.gv.at/wahlen)
Für alle, die jetzt nicht so lange rechnen wollen, und für unsere EU-geilen Politiker die Kurzform: Von acht Millionen Menschen in diesem Land haben 3.145.981 mit Ja gestimmt, das sind gerade einmal schlappe 39,32% der Gesamtbevölkerung. Also, liebe Politiker, nicht so viele Märchen erzählen, sondern bei den Fakten bleiben. Und das muss ich Ihnen als einfache demokratiebewusste Bürgerin sagen.
Ja, da kann man noch etwas über die Interpretation von Abstimmungsergebnissen lernen, bei den Lesern der Krone.

Donnerstag, 14. August 2008

Die Uhren gehen anders...

...in Deutschland.
Das konnte ich bei einem kurzen Aufenthalt in München feststellen.
Was soll man dazu sagen ?
Funkuhr

Donnerstag, 24. Juli 2008

Sigmund, schau oba!

Streit zwischen Erben und ehemaligen Lebensgefährten der Verstorbenen - man kennt das ja. Wechselseitige Vorwürfe, diverse Vermögenswerte "verbracht" zu haben, Unterschlagung von Sparbüchern und so weiter und so fort.

Interessant ist allerdings der freudsche Verschreiber, der sich in einem Schriftsatz findet:

"Die beklagte Partei hat diese [diverse böse Handlungen] lediglich deshalb nicht zur Anzeige gebracht, weil sie die angespannte Situation mit der klagenden Partei nicht weiter deeskalieren lassen wollte."

Samstag, 12. Juli 2008

Brieföffner

Der etwas andere Brieföffner.
Gefunden hier.

Wäre eine überlegenswerte Investition für die Kanzlei...

Mittwoch, 9. Juli 2008

Kanonen und Spatzen

Ich darf die geneigte Leserschaft ersuchen diese Mahnung (doc, 178 KB) aufmerksam zu lesen und vorallem dem enormen Rückstand Beachtung zu schenken, der nunmehr erbarmungslos durchgesetzt werden soll.

Schön, nicht ?

Beachtenswert ist natürlich auch die Endsumme.
Inzwischen kann ich aber Entwarnung geben. Nach einigen Telefonaten war klar, dass eigentlich kein Rückstand mehr besteht - es müsse sich um einen Irrtum gehandelt haben.
Glück gehabt...

Mittwoch, 2. Juli 2008

Gegenstände

Aus einem Vergleichsanbot einer Bank:
"An alle Zusagen sind wir bis 25. August 2008 gebunden, nach Ablauf dieser Frist ist gegenständliches Schreiben gegenstandslos."

Ist ja fast so wie damals bei "Cobra übernehmen Sie": Diese Nachricht zerstört sich innerhalb von 5 Sekunden selbst - und nicht nur das, sie büßt auch ihre Gegenständlichkeit ein!

Montag, 30. Juni 2008

Dumme Sprüche

Das Auto ist ja für viele Menschen die Möglichkeit der Umwelt zu zeigen, was für sensible und kreative Mitglieder der Gesellschaft sie sind.
Dieser Umstand lässt sich ganz besonders gut mit Sinnsprüchen auf der Heckscheibe dokumentieren. Dort kann man den Mitmenschen tiefe Einblicke in die eigene Seele gewähren. Besonders beliebt (bei VW und Audi Fahrern zwischen 18 und 30 Jahren: "Ich war dabei" (GTI Treffen am Wörthersee))

Am Sonntag hatte ich allerdings auf der Autobahn das große Vergnügen einen echten Dichter vor mir zu wissen. Auf der Heckscheibe des allgemein als Sportwagen bekannten Citroen Xsara stand folgender tiefgründiger Satz:Jage nicht was Du nicht töten kannstJa, da gibt's nichts mehr zu sagen...außer: wer ähnlich wunderbare Sätze findet, möge sie mir doch bitte schicken !

Mittwoch, 11. Juni 2008

Kundenwünsche II

Wie ich bereits voriges Jahr berichtet habe ignoriert die BA-CA beharrlich meinen Wunsch Korresponden nur an meine Kanzlei- und nicht an meine Wohnadresse zu schicken.
Nachdem Sie das nach wie vor tut und außerdem nach ein paar Tagen eine Spesenzahlung in Höhe von € 17,00 für 2 (in Worten: zwei) Belegkopien urgiert hat, habe ich heute nachstehendes Mail abgeschickt:Sehr geehrter Herrr S..... !

Es beruhigt mich sehr zu wissen, dass in Ihrer Bank darauf geachtet wird, dass offene Spesen mit einer gewissen Leidenschaft eingetrieben werden.
Ich habe daher natürlich auf Ihren Anruf in meiner Kanzlei die Überweisung der € 17,00 durchgeführt (siehe Anhang).

Etwas beunruhigend finde ich dagegen, dass mein Wunsch, sämtliche Korrespondenz an meine Kanzleiadresse zu erhalten nach wie vor ungehört verhallt. Bei unserem letzten Gespräch um den Jahreswechsel hatten sie ausgeführt, dass es in Zukunft nicht mehr passieren wird, dass Poststücke an meine Adresse in B.... gesendet werden. Ich bitte Sie aufmerksam das Datum auf der Beilage "B...." anzusehen. Sie werden feststellen, dass 5 Monate offenbar nicht ausgereicht haben um diese Zusage in Ihrer EDV-Abteilung umzusetzen.

Dieses Mail soll mein letzter Versuch sein Sie doch noch dazu zu überreden meinen Wunsch zu erfüllen - immerhin steht Weihnachten knapp vor der Türe (wenn man die übliche Reaktionszeit in dieser Sache berücksichtigt).

In diesem Sinn
Frohe Weihnachten und frohe Ostern sollten wir uns nicht mehr hören.
Mal sehen ob es gelingt...

Freitag, 23. Mai 2008

Tätliche Auseinandersetzung zwischen 2 Tauben

Auf meinem Fenster machen sich gerade 2 Tauben aus, wer diesen wunderbaren Platz mit Blick auf einen trotz Fenstertag (gestern war ja Feiertag) arbeitenden Anwalt behalten darf.
Das macht zwar einen ziemlichen Lärm, sieht aber irgendwie interessant aus, wie dieses Foto beweist:

Tauben


Impressum :

für den Inhalt verantwortlich:

Michael Kadlicz

Rechtsanwalt

2700 Wiener Neustadt

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